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Reiseinformationen |
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Manaus |
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Inmitten des Amazonas liegt diese sagenumwobene,
inzwischen 1,7 Millionen Einwohner zählende Stadt am Rio
Negro. Manaus ist
Ausgangspunkt für Reisen per Schiff und Flug sowie weniger
Strassen in die
verschiedenen Amazonas-Regionen und Umschlagplatz für die dort
benötigten
Industriegüter und erzeugten landwirtschaftlichen Produkte.
Der besondere
Status der Freihandelszone ab den 80er-Jahren brachte der Stadt
forcierten
wirtschaftlichen Aufschwung und innerbrasilianischen Einkaufstourismus,
so dass
man heute eine moderne, gepflegte Grosstadt mit Hochhäusern
ähnlich anderer
brasilianischer Millionenstädte vorfindet.
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Den Ruhm vergangener Zeiten
spiegeln einige
historische Bauten im Stadtzentrum wieder, von denen manche frisch
renoviert
sind, allen voran natürlich das legendäre Opernhaus,
das meistens im April/Mai
eine Saison mit europäischen Opern und Konzerten hat. Das 1896
nach dem Vorbild
der Pariser Oper erbaute Haus (Tel.: 0055 92 2341820, Internet: www.operamazonas.com.br)
bietet
europäische Opernfestivals, ausgewählte Konzerte
internationaler und
brasilianischer Komponisten, Folklore-Tänze sowie
Theaterstücke und Events. Es
besitzt ein eigenes Symphonie-Orchester und es gastieren
häufig auch Tanzensembles
und Theatergruppen. Wie in anderen Städten Brasiliens werden
die Aufführungen
oft extrem kurzfristig terminiert, so dass nur bei besonderen Festivals
langfristige Spielpläne erhältlich sind.
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Gegenüber
der Kathedrale befindet sich das
umgebaute und klimatisierte Terminal
der Personenschiffahrt mit einer schönen
Aussichts-Terrasse. Der Containerhafen mit den Aufschriften der weiten
Welt
zeugt von globalem Handel und unweit davon bieten die durch Eiffels
Eisentechnik gestalteten alten, kleinen Markthallen neben typischen
Amazonas-Produkten des täglichen Bedarfs auch manches nette
und preiswerte
Souvenir. In einer grossen blauen Markthalle gegenüber der
Kaimauer (mit
blitzenden rotierenden Lüftern auf dem Dach) herrscht
vormittags
beeindruckendes Gewühl. Riesige Fische, exotisches Obst und
Gemüse aus dem
Amazonas werden von vielen Menschen verkauft und gekauft.
Gegenüber im
Personen-Hafen liegen die hölzernen Gaiolas
(Hängematten-Schiffe, welche die
grossen und kleinen Flüsse des Amazonas befahren) und laden
Waren und
Passagiere ein und aus, nehmen Proviant an Bord und rüsten zur
Weiterfahrt. Das
alles zusammen macht das besondere, typische Amazonas-Flair aus.
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Per
Boot oder vom Flugzeug aus kann man unterhalb
der Stadt den Encontro
das Águas - Zusammenfluss der Wasser -
besichtigen, wo
der schwarze Rio Negro und der weiße/gelbe Rio Solimoes einige Kilometer
nebeneinander herfließen bis der schwarze im weißen Fluss
aufgeht. Ab hier
bis zur Mündung in den Atlantik heisst in Brasilien der
gigantische Fluss Amazonas.
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