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Reiseinformationen |
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Santarém |
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Das Dorf der Tupaiú-Indianer erhielt 1758 in
Anlehnung an eine Stadt in Portugal den Namen Santar=em. An der
Mündung des
Tapajós in den Amazonas gelegen, zählt die Stadt
heute mit dem dazugehörigen
Landkreis 250.000 Einwohner und ist die zweitgrösste des
Bundesstaates Pará im
Amazonas.
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Santarém ist
Umschlagplatz für die land- und
viehwirtchaftlichen Produkte der Region sowie für Erzeugnisse
wie Holz, Gummi,
Pará- und Cashew-Nüsse aus dem
südöstlichen Amazonas. Tourismus ist hier fast
unbekannt, wenngleich im wenige Kilometer entfernten Badeort Alter do
Chão am
Tapajos-Fluss traumhafte Sandstrände mit ruhigem Wasser und
guter Infrastruktur
auf den Amazonas Strand-Urlauber warten.
Ähnlich
wie in Manaus, kann man auch hier sehr
eindrucksvoll den Zusammenfluss smaragd-grünen Tapajos mit dem
schlammig
braunen Amazonas erleben.
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Mit
Temperaturen
von 22°C bis maximal 35°C, die
durch die vom Meer herstreichenden Winde gemildert werden, bieten
Santarém und
seine Umgebung Aufenthalt und Ausflüge in einer wenig
bekannten und klimatisch
sehr angenehmen Amazonas-Atmosphäre.
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Im
Süden, flussaufwärts am Tapajós, findet
man in Belterra
und Fordlândia
die Reste der Gummiplantagen, die Henry Ford in der
ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts anlegte. Kaum
bekannt ist, dass aus
Santarém jene Gummibaum-Samen geschmuggelt wurden, die den Anbau der
Gummibäume
in Malaysien ermöglichten. Dadurch wurde Brasiliens
Monopolstellung gebrochen.
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Manaus und Santarém!
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